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“Klar sind wir Scheisskerle” – Thomas Brussig, Sonnenallee


Brussig,Thomas_09_jpg_143018Klar sind wir Scheißkerle. Trotzdem nehme ich Roman Maria Koidl nicht übel, daß er uns verpetzt. Denn kaum eine Frau wird es wagen, sein Buch anfassen – weil er mit allem aufräumt, was den bequemen Selbstbetrug ermöglicht.
Thomas Brussig, Autor von “Sonnenallee” und “Helden wie wir”.
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14 Responses to ““Klar sind wir Scheisskerle” – Thomas Brussig, Sonnenallee”

  1. alke sagt:

    Wenn sich der gute Herr Brussig da mal nicht vertut!?! Natürlich nimmt es einer Frau jegliche Chance sich selbst zu verarschen – doch dieses Thema mal aus Männermund zu hören/ lesen tut trotzdem gut! Mit diesem Buch kommt man nicht umhin, der Realität/ Wahrheit ins Gesicht zu blicken. FAZIT: Frau darf nicht vergessen auf sich selbst zu schauen, also Selbstreflektion zu üben ;-P Ansonsten war das Buch eh nur gut für eine Nacht…

  2. Lady_M sagt:

    Da irrt sich aber einer gewaltig. Frauen haben den Mut, aus ihren Fehlern zu lernen und es den Sch..kerlen nicht ein zweites Mal zu ermöglichen, sie auszunutzen und ihr Spiel zu spielen.
    Leider gibt es zu viele von diesen Typen, was die Suche nach den hoffentlich vorhandenen echten Männern massiv erschwert.
    Solange Frauen so leicht zu täuschen sind, müssen die Kerle sich nicht anstrengen, besser zu werden – leider.
    Aber die Zahl der selbstbewussten Single-Power-Frauen steigt und steigt…

  3. sissa sagt:

    ….wie kann mich sich selbst nur so darstellen öffentlich…sorry- was sind sie sich eigentlich selber wert? Nix für ungut – wollen Sie wirklich sein was Sie hier kundtun – kann ja nicht sein – hoffentlich….

  4. Sissi sagt:

    schade das ich dieses Buch nicht vor 50 Jahren gelesen habe, es wäre mir vieles erspart geblieben. Ich fühlte es schon immer in mir, dass die Vaterrolle eine wichtige Rolle für die entwicklung von Mädchen prägt nun habe ich die bestätigung.

  5. Sophie554 sagt:

    ich finde es toll dass es so ein buch gibt ob jetzt frauen es lesen oder nicht aber ich glaube frauen lesen es schon alleine weils pink ist xD
    na und die überschrift macht auch einen neugierig, ich bereue es nicht dass ich es aus dem regal genommen habe, schließlich bestätigt es unseren gedanken, den wir eh schon haben.
    frauen sind ja nicht dumm, sie wissen ganz genau wie und warum sie sich selbst betrügen und jetzt wissen sie dass sie nicht ganz verlohren sind wenn sie einen sch..kerl haben..
    normalerweise machen dann alle die frau dafür verantwortlich wenn es in der beziehung nicht läuft und das erste mal sieht man wie es wirklich ist.. dann würd ich mal sagen dass die männer sich mal bisschen mehr mühe geben sollten! und statt meckern lieber was ändern irgendwann wird eh alles auffliegen und wenn nicht von unserem lieben roman maria koidl dann von einem anderem.. der irgendwann auf diese idee kommt mal an die frauen zu denken und nicht andersrumm wie man sich besser weiter tarnen kann.. auf jeden fall werden jetzt die frauen achtsamer sein ist ja klar und männer die eine betrügen werden schneller auffliegen, dafür werden die die eine frau wirklich respektieren umso mehr beachtet =P

  6. Sabine sagt:

    Gratulation- ich habe mich vom Einband und dem Titel locken lassen und es nicht bereut. Das Buch zeigt mir eigentlich nur was ich zwar erlebt – aber wohl nicht habe sehen wollen. Offenbar ist es leider doch wahr ….wenn “Frau” dem Schreiber glauben darf. Also wenn ich das Buch vor 10 Jahren gelesen hätte, wäre mir vermutlich vieles erspart geblieben, aber ich hätte auch vieles versäumt, denn zumidnest eine gewisse zeit kann es auch mit einem Scheißkerl schön sein.
    Die Frage, die sich mir natürlich auftut ist wohl eine existenzielle. Wenn ich es nun mit Ende 40 noch nicht geschaftt den Traumtypen anzulocken und die Fallen zu vermeiden, obwohl ich mich zu den intelligenten, erfolgreichen Hübschen zähle – also dann sollte ich mich vermutlich irgendwo hinunterstürzen ;( ??? Dennoch – irgendwie will ich die Hoffnung nicht aufgeben, dass es auch einen attraktiven, gebildeten gefühlsechten Mann irgendwo da draußen gibt und mich findet … Immerhin spare ich mir jetzt vermutlich auch viel Zeit ( kein Warten auf Anrufe, keine Grübelei, was ich denn tun könnte um ihn anzulocken etc.), denn der Mythos, dass Frau manchmal aktiver sein sollte um jemanden zu ermutigen ist ja nun offengelegt. Fazit: wenn es bei ihm funkt, dann brauche ich eigentlich nur mehr zu warten, weil er alles tut – auch ein Gewinn :) Nun denn eigentlich setzt dieses buch ja wohl die Mänenr unter Druck, denn jetzt kommen sie vermutlich zumindest bei den Koidl-Fans nicht mehr mit den Tricks durch!Bedauerlich ist, dass es vermutlich wenige Männer lesen werden….

    Habe mich sehr gut unterhalten mit dem Buch und kann Ihnen nur sagen, danke Hr.Koidl ….auch wenn es vielleicht ein bisschen die süß-romantischen Träume zerstört, die unser Leben so lebenswert machen können!

  7. MachinE sagt:

    Wenn “Scheißkerl” ein Synonym für Macho ist, dann – okay – bin ich die absolut weibliche Antwort auf Mr. Fourty Something Roman, der einen Roman schrieb und auch einen weiblichen Vornamen trägt. “Scheißkerle”, wenn sie harmlos sind, sind keine Täter, sondern Übergangsmänner, Zwischenstationen, good wastes of time und auch, wie wir Frauen für Sie, Ego-Aufpolierer. Solange sie mich herausfordern, haben Sie einen Lern- und Fun-Factor. Nichts dagegen. Und noch etwas: “Scheißkerle” haben eine kurze Halbwertzeit. Und sie sind die Wegebereiter, die emsigen Lakaien für unsere Mister Rights. Hübsche Fotos, Herr Koidl. Sie können sich gut präsentieren.
    P.S. Bin erst auf Seite 40 und noch ziemlich undersexed. Produkte sollen doch sexy sein. Von Literatur, die Spuren hinterlässt erwarte ich mehr. Ob ich Single bin? Klar. “Scheisskerle” nervt meine Intelligenz (das haben Sie gut eruiert als Allgemeingut, nur die Ausnahmen nicht zeloebriert, was aber auch nicht Ihre Aufgabe ist). “Süße, du bist mir zu kompliziert.” Ja, n’ klarer Fall von Übergangsmann.
    Und noch Etwas: Ich bin sehr gerne ‘ne Frau. Mist, jetzt habe ich Bock auf Schokolade. Clever iss er ja, der Koidl. Is’ ja auch ‘n Macher!

  8. NeugierigE sagt:

    Dass es so ist, befuerchtete ich schon lange. Aber dass es wirklich sooo simpel gestrickt ist mit den Kerlen ist eine hilfreiche Erkenntnis. Sie hilft, Egoismus endlich auszupacken.
    Und, wie MachinE zutreffend feststellt, umgekehrt die Scheisskerle als Übergangslösung zu betrachten. Als guten Fick + für Fun zu benutzen und fallen zu lassen, wenn sie langweilig werden oder ein besserer auftaucht.
    Wunderbar, dass der Titel des Buches dadurch politisch korrekt wird, dass der Autor ein Mann ist.
    Was mir nicht gefallen hat, war das sich wiederholende Psychologisieren im letzten Drittel. Darin ist Borwin Bandelow besser und witziger.

  9. Oldman sagt:

    Tja Mädels, die psychologischen Hintergründe mögen neu, richtig oder Kokolores sein – in der Sache hat der Autor aber völlig recht. Ich “predige” dies sei Jahr und Tag – aber kein Weibs will es hören. Schon unglaublich, wie sich die Mädels selbst belügen und die Augen vor der Wahrheit verschließen. Klar, als Kerl, der mit anderen Kerlen pinkeln geht und sein Leben lang schweinigeln kann bzw. entsprechendes aus erster Hand mitbekommt, ist es einfacher, die Wahrheit zu erkennen – ich weiß, wie wir Kerle ticken, ich bin ja selbst einer. Vielleicht denken Schwule anders, das kann ich nicht beurteilen, aber innen, im Kern, sind wir Kerle alle gleich, und der “gute” unterscheidet sich von den “bösen” nur dadurch, daß er seinen Schweinehund unter Kontrolle hat und, warum auch immer, die Wutz nicht rausläßt. Besonders frappierend ist, daß man schon vorab deutlich erkennen kann, ob der Kandidat etwas taugt oder nicht – aber dennoch gerade die Schweinekerle besonders gut ankommen, und dies, obwohl man wirklich kein Kerl sein muß, um dies zu erkennen, sondern nur mit offenen Augen durchs Leben gehen und die Erfahrungen anderer beachten muß. Mein Mitleid hält sich daher durchaus in großen Grenzen, vor allem wenn Frau immer wieder auf dieselben Drecksäcke hereinfällt – sie will es offenbar so und nicht anders.

  10. liebding sagt:

    frauen über 35 brauchen dieses buch nicht mehr!
    jede halbwegs klevere und intelligente frau hat die erfahrung gemacht, wie mit den scheisskerlen umzugehen ist.
    alle sprüche schon tausendfach gehört ist es geradezu befreiend beim abschied zu sagen:”ich ruf dich an”,wissend
    dass frau es nicht tut,denn manche kerle sind wirklich nur für ein paar stunden zu gebrauchen,und ganz ehrlich gesagt,mehr brauche ich nicht.
    ich bin jetzt mitte 40 und leider muss ich feststellen, dass die meisten männer im kompatiblen alter traumatisierte, traurige gestalten sind.
    sie wurden plötzlich und unerwartet von der frau verlassen und befinden sich blutend und verletzt wieder auf der jagd.
    meine damen,wer will so einen?????
    sorry,liebe männer,da nehme ich mir was ich brauche und am abend gehört die fernbedienung mir……..

  11. Bianca sagt:

    Ich glaube Herr Brusig, fühlt sich durch das Buch selber nur angegriffen und startet gleich mal wieder den Versuch eine Frau in die Schranken zu weißen, was ja Männer im übrigen gerne tun, wenn sie sich von einer Frau bedroht sehen fühlen.
    Nun wie auch immer denke ich so oder so, dass Frauen Selbstreflektieren ( gewiss nicht alle) , aber sie tun es mehr als es je ein Mann tun würde. Und warum? Weil ein Mann denkt er hätte es nicht nötig….ein grosser Irrtum, die Frauenwelt wartet nur darauf, dass ihr Männer endlich mal aufholt und merkt das wir nicht mehr im Steinzeitalter leben. Hallo ihr müsst nicht mehr jagen gehen um uns zu versorgen und um uns was zu beweisen. Tut uns bitte einen Gefallen und entwickelt Euch bitte zeitgemäß mal weiter. Was widerum aber nicht bedeuten soll, das wir Frauen es nicht zu schätzen wüssten hofiert zu werden. Wir lieben ehrliche, aufrichtge Männer und verarchten “Scheisskerle”.
    Das Buch trifft es wirklich auf den Punkt. Wir Frauen sind emotional und es ist nicht naiv, liebe Männer, an die Liebe zu glauben und dafür alles geben zu wollen.
    Mehr emotionale Intelligenz stünde Männern sehr gut, kann übrigens auch lernen. Ich arbeite an mir, damit ich nicht den Scheisskerlen auf den Leim gehe,aber das tue ich für mich weil ich es mir Wert bin. Können das Männer auch wirklich auch, können sie ihr eigenes Ego jemals überwinden?????

    Es grüßt Bianca

  12. Annette sagt:

    Ein tolles Buch! Habe es von einer Freundin zu Weihnachten geschenkt bekommen und es prompt verschlungen.
    Vieles hab ich mir auch schon so gedacht, hätte es aber nicht so gut formulieren können.
    Mein persönliches Fazit: bescheißen kann man am besten sich selbst. Habe mir bei einem “Privatpatienten” in die Tasche gelogen und habe aber dann doch irgenwann der Wahrheit ins Auge gesehen und den Typ abgeschossen.
    Bloß nicht drauf warten, daß der andere eine Entscheidung trifft, da ist man immer am Ende die Dumme!
    Viele Frauen rennen trotz offener Augen blind bzw. nicht sehen wollend in ihr Unglück und wundern sich immer wieder und schieben alles auf den “bösen” Mann.
    Wenn man auf sein echtes Bauchgefühl hört dann würde sich vieles vermeiden lassen und man ist besser allein dran als mit irgend so einem windigen Deppen, den man NIE NIE NIE im Leben ändern wird können.
    Entweder man akzeptiert und “hält die Klappe”.
    Wenn man nicht akzeptieren kann dann muß man sich trennen.
    Dazwischen wird die Luft sehr dünn.
    Ich wünsch allen Frauen den Mumm zum “Draufscheißen”!!!

  13. Carathene sagt:

    Nun.. ich habe das Buch von einer Freundin geschenkt bekommen die dachte das passt zu meiner Freundin. Ich hätte mir das Buch nie selbst gekauft.. alleine schon die Farbe und der Titel der genau darauf abzielt gekauft zu werden. Das hat so eine ähnliche Strategie wie Prinzessin Lilifee für kleine Mädchen.
    Im Grunde glaube ich ja schon das Arschloch nicht geschlechtsgebunden ist, vielleicht eine Neigung zu Skrupelosigkeit verbunden mit mangelnden emphatischen Mitempfinden schon.. doch da möchte ich nicht vorschnell urteilen.
    Jedenfalls hat mir das Buch doch zu der schlußendlichen Erkenntnis verholfen, ich bin ungeeignet für die Liebe und die Männer und kann damit ganz in Ruhe abschließen. Und dafür einen großen Dank

  14. Anel 2011 sagt:

    Hallihallo,

    habe mir dieses Buch im Mai 2009 gekauft nach einer schlimmen Trennung. Heute muss ich echt sagen, es gibt Männer, die etwas von jedem Typ in sich tragen…….Sadist, Privatpatient, Dr. Kimble usw.
    Würde gerne den Namen meines Exfreundes posten, der alle Typen verkörpert. Auch Hass kann helfen…….und ich wünsche ihm nichts Gutes mehr in seinem Leben. Hört sich böse an, ist aber so.

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