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“Volltreffer” – Annika Kipp, SAT1


Das Buch von Annika Kipp, SAT 1Roman Maria Koidl ist ein Volltreffer. “Scheiße, ist das gut”, will man ausrufen. Das Buch ist schonunslos in der Sprache und berührend zu gleich. “Scheißkerle” gibt eine Antwort auf die Frage vieler Frauen um die 30: “warum ist es eigentlich immer der Falsche”. Ich habe das Buch in einer Nacht durchgelesen. Empfehlenswert!

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16 Responses to ““Volltreffer” – Annika Kipp, SAT1”

  1. TinaMaria sagt:

    Kann mich da nur anschließen.
    Nur habe ich es in mehreren Tagen gelesen, da mich die Fakten teils derart hart getroffen haben, dass ich vor lauter Heulen nichts mehr sehen konnte *hüstel*

    Es kommt wohl drauf an, wie oft man sich und seine verflossenen Partner wiedererkennt, wie oft man im stillen Kämmerlein selbstgestrickte Theorien nun schriftlich bestätigt hat hat und wie krass die Schmerzen waren…

    Ich habe in jedem Fall viel zu erarbeiten und aufzuräumen.

    Herzlichen Gruss und vielen Dank für dieses Buch, Herr Koidl!

  2. Alice sagt:

    Ich kann mich da nur anschließen, das Buch ist genial.
    Und -ihr glaubt es kaum- ich erlebe schon seit Jahren immer
    wieder den gleichen Scheiß mit Männern, und zwar obwohl ich
    meine Psyche und mein Unbewusstes intensiv bearbeitet habe.
    Der einzige Vorteil ist, daß ich jetzt sofort erkenne, wenn mir jemand nicht guttut und ich mich sofort trenne.
    Der Nachteil: ich vertraue Männern grundsätzlich nicht mehr, was nicht eben förderlich ist für das Gelingen einer glücklichen Beziehung.
    Ich habe für mich entschieden, solange alleine zu bleiben,
    bis ich jemanden finde, mit dem ich keine schlechten
    Kompromisse eingehen muß, schade eigentlich.
    Und jetzt kommen Sie Herr Koidl, bei aller Genialität des Buches -für das ich mich übrigens ganz herzlich bedanke- ich hätte da eine Frage an Sie: Gibt es überhaupt noch anständige Männer, und falls ja, woran erkennt man die?

    Danke und sonnige Grüße

  3. Luigi sagt:

    Es gibt anständige Männer. Das sind all die Langweiler, für die sich keine Frau interessiert.

    Un salute d’Italia

  4. Bilourette sagt:

    Seufz ich gebe dir Recht.. Die normalen Typen, mit Humor, Anstand und guter Erziehung werden unterschätzt und so gut wie nicht wahrgenommen. “frau” will ja was Besonderes und keinen Durchschnitt… *räusper – das kenn ich auch von mir*
    ..was aber eigentlich nicht von Klugheit zeugt, denn gerade diese von Dir als “Langweiler” gescreenten Exemplare erweisen sich bei genauerem Kennenlernen oft als Volltreffer, die trotz ihrer Unauffälligkeit genau die Eigenschaften haben, die wir suchen……….

  5. zauberfrau sagt:

    Ein Dank an den Autor!!! Die Tatsache, dass man sich, nach Therapie und Selbstreflexion ohnehin schon klar gemacht hatte, dass es Automatismen gibt, die uns nicht guttun, wurde einfach nochmal unterstrichen. Es war irgendwie ganz wichtig für mich dass nochmal von einem Mann zu lesen und schonungslos sämtliche Reste rosaroter Brillen runtergerissen zu bekommen. Hammerhart, aber notwendig!Habe das Buch jetzt zweimal hintereinander gelesen und bin extremst nachdenklich geworden!

    Dass das Vater-Tochter-Verhältnis eine wichtige Rolle spielt war mir schon klar, nur war mir nicht bewusst, dass er der erste Scheißkerl in meinem Leben war….nicht in dieser Deutlichkeit….

    Spätestens nach diesem Buch kann und darf Frau die Augen nicht mehr verschließen und auch für Männer sollte einiges klarer werden….nämlich niemals den Einfluss des Vaters zu unterschätzen….eigentlich müsste man jede Beziehung mit einer Therapie anfangen…oder?

  6. Joselyn sagt:

    Das beste Buch, welches ich seit langem gelesen habe. Es ist unterhaltsam und witzig, mit Niveau geschrieben und wenn man ein bischen Selbstreflexion hat, erkennt man sich auch wieder.

    Ich denke auch, dass der Hauuptgrund immer noch in der Erziehung liegt. Auch heute noch, leider. Ich bin 40 Jahre alt und treffe oft junge Mütter um die 25, bei denen die Söhne alles dürfen, ohne große Konsequenzen, und die Töchter viel zurück stecken müssen, ruhig sein sollen, demütig, keine Fragen stellen, im Haushalt helfen. Das traditionelle Rollenverhalten schlechthin. Und das in der heutigen Zeit. Setzen Sie sich ruhig mal auf die Bank an einen Spielplatz und beobachten dies. Da laufen einem Schauer über den Rücken.

    Bei mir war auch der erste “Scheisskerl” mein Vater. Es hat sehr lange gedauert, sich davon zu befreien, das Denken umzustellen. Ich habe manche Träne vergossen dabei. Er war selten zu Hause, recht gefühlskalt. Das sagen hatte mein Großvater, der Vater meiner Mutter, die auch wieder alles gemacht hat, was der wollte.

    Beim Beobachten von Freunden ist mir aufgefallen, dass die meisten Frauen sich Männer suchen, die entweder ganz genauso wie ihr Vater sind oder das krasse Gegenteil. Dazwischen gibt es nichts. Bei Männern umgekehrt genauso.

    Mittlerweile bin ich mit einem ganz normalen Mann glücklich verheiratet. Ich schaue schon, wenn ein besonders Hübscher vorbeigeht, ist ja auch was für s Auge. Aber so einen möchte ich nie wieder haben. Es heisst ja schließlich Beziehung und nicht “Einer unterdrückt den Anderen”.

    Liebe Frauen, wenn ihr Euer persönliches Muster erkennt und Abends ab und an mal selbst reflektiert, lernt ihr auch, das abzustellen. Sagt ruhig mal “Nein” oder beendet eine Beziehung, die Euch nicht gut tut. Das stärkt das Selbstwertgefühl und man hat immer irgendwo einen Freund/Freundin zur Hand, die einem hilft oder auch sich einen neuen möglichen Partner mal anschaut.

    Man muss sich nicht “aussuchen lassen”. Geht selbst los und ergreift die Initiative. Egal, ob für eine richtige Beziehung oder auch nur einen One-Night-Stand. Beides kann schön sein, je nachdem, was IHR gerade wollt. Wenn s nicht klappt, dann nochmal. Wichtig ist, dass ihr Euch nicht verbiegt, nur um jemandem zu gefallen. Entweder man mag jemanden, weil er so ist, wie er ist, oder halt nicht. Die Männer merken das, wenn wir “eine Maske” aufsetzen und nicht wir selbst sind und alles erdenkliche tun, um einem zu gefallen. Dann sind wir leichte Opfer für alle möglichen Idioten.

  7. Jelly bean sagt:

    Ich bin ,das ist mir jetzt nochmal durch das Buch klar geworden
    auch mit der Gattung Scheißkerl zusammen. Vorher hatte ich auch mehrere Verdachtsmomente- aber das Vielleichtchen in mir hat alles entschuldigt.Durch, sagen wir “Recherche” weiß ich: Meiner hat nach wenigen Monaten bereits wieder sein altes Leben wieder aufgenommem( oder es garnicht unterbrochen)
    und vögelt alle Freizeitnutten und Berufshuren der Stadt. ER hat ein großes “Einzugsgebiet”. Und die eine oder andere Nachbarin traue ich ihm auch noch zu.

    Ich trenne mich von ihm.

    Das schlimme ist, dass es mir trotzdem
    ein Trennungsschmerz verursacht.Es ist eben das Ungute, dass gerade dieser Typ Mann mich in erotischer Hinsicht reizt.

    Es gibt soviele nette Männer, die mich toll finden und sich in mich verlieben. Bei mir tut sich da nichts. Ich verachte die Meisten davon, weil sie mir zu devot vorkommen. Bei der Frage, warum man an Scheißkerle gerät, sollte man sich vielleicht auch´die Frage stellen, ob man nicht auch Anteile dieser Männer in sich trägt.Sadisten sind gegenüber anderen vielleich Masochisten und umgekehrt

  8. Sally sagt:

    Mein ” Problem” ist..ich gerate immer wieder an die frisch Getrennten..entweder erst seit kurzem Single oder auch seit ein paar Monaten.
    Aber immer aus einer Ehe , meist mit Kindern. Verletzt weil sie betrogen wurden oder einfach ausgewechselt.

    Das heisst im Klartext..nicht bereit für eine neue Beziehung…für ” Geplänkel” schon..Ist ja nett ein bisschen Trost!
    Aber das heisst auch: Nicht wirklich bereit für eine Beziehung,alles lauwarm und von meiner Seite aus doch Hoffnung dass mal doch noch mehr kommt..

    Das sind hald irgendwie auch Scheisskerle!? Nicht absichtlich weil lieb, aber sie können einem viel zu wenig geben und neben so einem Mann ist es auch frustrierend!!

  9. sunshine sagt:

    ad luigi: muss dir leider voll und ganz recht geben…ist so, die interessantesten männer sind die betrüger und serientäter…und wir frauen anscheinend masochistisch veranlagt. habe eine on/off-beziehung mit einem solchen hinter mir und trauere ihr noch immer nach…das buch hat mir viele zweifel genommen und mich in meinen vorahnungen bestärkt. Danke dafür – ein unverbesserliches vielleichtchen

  10. Carmen sagt:

    ….irgendwie sorgt das Leben immer wieder für Ausgleich…die “hässlichen” Entlein so schnell im Hafen der Liebe und der schöne Schwan mit der umwerfenden Ausstrahlung, Zeit seines Lebens auf der Suche nach Mr. Right?
    … ja, manchmal hat man den Eindruck man sitzt unter einer Käseglocke…die “Mäuse” sehen uns und träumen… aber zu schwer die Glaskuppel um mal daran zu schnuppern, geschweige denn zu probieren…da kommt “man” eh nicht ran, denkt sich da mancheiner…hier und da nimmt man einen Blick war, der sich traut, mal mehr mal weniger lächzend nachdem doch so “besonderem” Stück Ausschau zu halten…doch unterm Strich bleibt das Gefühl man/frau hat nicht überzeugt…und wenn denn doch ein Mäuserich die Kraft aufwendet, es wagt, dass schwere Glas zu heben, die Brise aufzunehmen… näher zu kommen, hat er schon wieder Angst den “kostbaren” Schatz nicht behüten zu können und reißt aus, bevor der Duft ihn umhüllt und einfängt…

    “Lebe und Liebe nicht unter Deinem Niveu” …wenn frau nicht allein bleiben will, ein schweres Unterfangen…

  11. Peter sagt:

    Die meisten Männer sagen erstaunlich geradeaus was Sache ist. Nur was bringt das, wenn Frau nicht wirklich hört? Oder denkt: Ach was, ist ja nur ein Mann der kann seine Gefühle nicht wirklich offenbaren. Oder: “Den erziehe ich mir noch”. Hernach kann Mann dann auch einfach die Klappe halten … oder die Scheißkerle werden eben je nach Bedarf lügen.

    So sind die Fakten. Ich glaube nicht, dass sich das jemals ändern wird. Ob jung oder mit 45 und nach zwei Scheidungen macht eigentlich keinen besonderen Unterschied: Frauen leben in einer Welt, in der was man im anderen sehen möchte oft bedeutend wichtiger ist wie das was tatsächlich ist.

    Und noch was: Eure geheime Vorliebe für Scheißkerle wird Euch immer im Wege stehen.

    Trotzdem Alle Gute und viel Glück!
    Peter

  12. Roxanne sagt:

    GENIALES BUCH! …wie eine Bibel für Frauen

    nett gegliedert, niveauvoll, unverblümt direkt und toll zu lesen!

    Ich hab zwar noch ein paar Jährchen, bis ich die 30 erreichen werde, aber dieses Buch wird mir sicher so Einiges erleichtern!

  13. stressfaktor sagt:

    haben wir vielleicht schon einmal überlegt, ob es nicht auch ein wenig an uns frauen liegt? ich z.b. bin so ein exemplar. hab bis jetzt glück gehabt mit meinen männern…gut aussehend, witzig, charmant und liebevoll…und sie standen/stehen wirklich hinter mir…in diesen beziehungen lag es an mir selbst, meiner chaotischen art…ein kleiner genereller hang zur unzufriedenheit, der mich mei lebenlang schon begleitet…hier war ich die untreue, die ungerechte, die die immer schon hoch hinauswollte und niemals tief fiel…viell. sollten wir lernen uns selbst zu lieben bevor wir anderen die schuld fürs scheitern geben…das gilt sowohl für männern wie auch für frauen:-0

  14. Rana sagt:

    Roxanne bring es auf den Punkt. Für micht ist das Buch leider etwas spät erschienen. Zumindest kann ich bestätigen das der Inhalt authentisch ist….leider. Aber es gibt auch tolle Männer… nach 15 Jahren, in denen ich mit einem Saditsten verheiratet war, habe ich gelernt zu differenzieren.
    Der Satzt ” Ich oder Er” aus dem Buch von Herren Koidl hat mich noch ein großes Stück weiter gebracht. Ich hoffe das das Buch von vielen jungen Frauen gelesen wird…bevor sie in solch eine Falle tappen.

    Danke Herr Koidl…Ihr Buch ist eine Bereicherung

  15. Irabella sagt:

    DIESES Buch gehört in die Hotelzimmer-Nachtischschubladen und in jede nicht nur Damen-Handtasche

    Hätte mir das nicht jemand vor 20 Jahren so wunderbar und
    schonungslos darstellen können… aber schluss mit dem Wunden lecken, daraus lernen !

    diese Buch sollte Pflichtlektüre für alle denkfähigen Frauen UND Männer sein. Für uns Frauen, um nicht wieder ins alte Muster zu verfallen (wir lassen es ja leider so zu und wundern uns dann auch noch) und für die Herren der Schöpfung: lasst euch was einfallen, ihr seid durchschaut

    wir starten noch mal durch …
    und können uns dann notfalls immer noch einen Hund/Katze zulegen

    Das Buch ist genial sowohl vom Inhalt als auch den Formulierungen. Ganz ehrlich, unser Ton wäre wesentlich schärfer und aggressiver ausgefallen. Schließlich wissen wir doch insgeheim, was wir falsch machen.

    Ich hoffe, H. Koidl bekommt deswegen von seinen Geschlechtsgenossen für diesen “Verrat” oder Beziehungshelfer, nicht allzu viele Prügel schliesslich wollen wir ja alle nur das eine…………….., oder ?

  16. Wunderfee sagt:

    Wunderbares Buch.Bin 64, hatte immer Glück mit Männern, war aber nie 100% zufrieden. Hab mir genommen, was ich wollte, und dann bin ich vor 2 Jahren doch noch an einen “Gestörten” gera-
    ten,einen narzisstischen Sadisten.(wie im Buch beschrieben)Der Anfang macht’s. Da hat Herr Koidl recht. Man schützt den Mann und lässt viele Sachen zu.Das Buch “Narzissmus-Die Verleugnung des wahren Selbst”(von Alexander Lowen) hat mir schon viele Erklärungen geliefert,das Buch “Scheißkerle” dann den endgülti-gen Ausstieg erleichtert. Bin aus dem Spiel ausgestiegen. Hat
    trotzdem sehr wehgetan,weil der”Sadist”mein Leben total ausge- füllt hat.Hab das Buch auch Männern schmackhaft machen können.

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