Der Markenmacher Roman Maria Koidl ist spezialisiert auf den Relaunch deutscher Traditionsma
rken und überdies ein Schokoverrückter. Koidl, in den 90er Jahren zunächst als Marketing- und Vertriebsconsultant bei Gemini Ernst & Young tätig, erwirbt alte Marken aus Insolvenz oder Problemsituationen. Zu seinen Beteiligungen gehören zum Beispiel die traditionsreiche Schokoladenfirma Most Schokolade – seit 1859 oder Java – Kaffeekontor seit 1931, aber auch innovative Online Systeme, wie das Internetangebot Schokogramm.
Koidl gilt als Initiator des Convenience-Trends in Deutschland und war mehrere Jahre Dozent für Kommunikation und Wissenstransfer an der Wiener Hochschule für angewandte Kunst. 1997 begründet Koidl die erste deutsche Coffee Shop Kette „World Coffee“ mit rund 30 Läden.
Der 42 jährige hat seit seiner Kindheit eine Passion für Süßes, insbesondere für Schokolade. Die Mutter des Unternehmers war Stammkundin bei Most Schokolade. „Für uns begann die Weihnachtszeit damit, dass meine Mutter mit zwei großen braunen Most-Tüten aus einem der charmanten, kleinen Lädchen kam, die es in jeder Fußgängerzone gab. So bin ich mit dem zarten Schmelz der Pralinen, den bitteren Ingwerstäbchen und den Cremehütchen groß geworden“, sagt Koidl, der die Frage nach der eigenen Figur nicht mehr so recht hören mag.
Nebenbei betreibt der Unternehmer in Berlin die gemeinnützige Kunsthalle Koidl. In einem alten Umspannwerk der Bahn aus den 20er Jahren werden Meisterwerke aus international renommierten Sammlungen zeitgenössischer Kunst gezeigt. Koidls Ambition ist es, Auszüge aus großartigen „Private Collections“ oft erstmals überhaupt der Öffentlichkeit zugänglich zu machen und den jeweiligen Sammler insofern in seinem Tun zugleich zu portraitieren.
Zum Schreiben kam Koidl, der in den 80er Jahren bei Altvater Helmut Markwort gelernt hat, durch eine klassisch journalistische Ausbildung. Nach Stationen bei Antenne Bayern und dem Hessischen Rundfunk begann der Unternehmer nebenbei Bücher zu schreiben, zunächst um Inhalte einer bestimmten Lebensphase zu fassen, später aus Freude an Themen und Texten. „Scheisskerle – Warum es immer die Falschen sind“, das 2010 bei Hoffmann & Campe erscheint, ist sein erstes erzählerisches Sachbuch. Es behandelt die Frage, warum Frauen „um die 30“ so oft der Meinung sind, an den falschen Mann zu geraten.
Lebenslauf von Roman Maria Koidl: hier













Das Sie noch Zeit haben neben allem ein Buch zu schreiben?! Wahnsinn! Bleibt da Ihre Beziehung dann auf der Strecke? Oder haben Sie gar keine?
Frau des Jahres
Meine Story ist anders irgendwie…
Meine 2.Beziehung ist toll und auch ich bin verheiratet und es war immer klar das es eine 2.Beziehung bleibt.
Nun haben wir uns aus “Zeitgründen” wie er sagt getrennt.
ER FEHLT MIR und außer einer Kontaktsperre fällt mir nichts ein. Was kann ich tun denn ER schreibt noch und will auch nochmal ein Gespräch, da alles per sms und Telefon gelaufen ist.
Can you help me??
Ich finde das Buch absolut Klasse. Ich bin zwar selber noch weit weg von 30 aber es hat mir sehr geholfen! Ich gerate auch immer wieder an Scheißkerle und es hilft wenn man sich dem bewusst wird!